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Immer öfter liest auch Du sicher von LTE und den neuen LTE-Tarifen der Telekom, Vodafone oder o2. Doch was verbirgt sich hinter LTE und welche Vorteile hat LTE gegenüber UMTS für Dich als Endverbraucher?

 

LTE (Long-Term-Evolution) gilt als ein Mobilfunkstandard der vierten Generation (4G) und ist ein Nachfolger von UMTS (Universal Mobile Telecommunications System), einem Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G). Zudem wird LTE auch als das „Mobilfunknetz der nächsten Generation“ beziehungsweise „Next Generation Mobile Networks“ (NGMN) bezeichnet. Korrekter Weise ist LTE jedoch eine Vorstufe zu 4G; erst bei LTE-Advanced werden vermutlich alle Kriterien für den 4G-Standard erfüllt.

 

Bezeichnungen hin oder her: Entscheidend sind die Vorteile die LTE gegenüber seinem Vorgänger UMTS hat, die Dir vor allem einen schnelleren mobilen Internetzugang garantieren. LTE steht in erster Linie für deutlich höhere Datenübertragungsraten sowohl beim Down- als auch beim Upload als bei UMTS. Mit UMTS können maximale Übertragungsraten von 14,4 MBit/s beim Download erreicht werden. Mit LTE hingegen sind theoretisch Geschwindigkeiten von über 100 MBit/s möglich. In der Praxis werden mit LTE derzeit Downloadgeschwindigkeiten von 3,6 Mbit/s bis 50 Mbit/s erreicht. Damit fallen bei LTE im Vergleich zu UMTS auch die sogenannten Latenzzeiten deutlich geringer aus. Das bedeutet, dass Du als Internetuser ein erheblich verbessertes Surferlebnis hast, da Webseiten sehr schnell aufgebaut werden oder andere Applikationen schneller verfügbar sind.

 

Ein großer Vorteil von LTE liegt ferner in der Abwärtskompatibilität des neuen Mobilfunkstandards, der somit Dir so eine große Nutzerfreundlichkeit und hohe Flexibilität garantiert. Zudem steht LTE gegenüber UMTS auch für verbesserte Mobilitätseigenschaften. Wenn Du also zukünftig mobil via LTE im Internet surfst und gleichzeitig in einem schnellen ICE unterwegs bist, sollte das kein Problem mehr für Deine Internetverbindung darstellen.