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Das Münsterland soll im Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) zu den ersten Regionen gehören, die ein Glasfasernetz erhalten sollen. Das Ziel ist der Aufbau eines Gigabit-Internets bis zum Jahr 2026 und in diesem Zusammenhang sollen zuerst die Regionen mit Glasfaser versorgt werden, die heute unversorgt sind. Jedes Haus soll einen Glasfaseranschluss erhalten und Landeswirtschaftsminister Garrelt Duin zufolge, sei ein Betrag von rund 500 Millionen Euro verfügbar. Das erste Ziel soll so schnell erreicht werden. Zum Erreichen des zweiten Ziels sollen vergleichbare Mittel zur Verfügung stehen. Der Glasfaserausbau spiele eine wichtige Rolle bezüglich der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und Lebensqualität im Münsterland.

Die Glasfasertechnologie bietet eine Bandbreite von mindestens 100 Megabit pro Sekunde, doch mit der Skalierbarkeit sind mehrere Gigabit pro Sekunde möglich. Die Bundesregierung unterstützt den Breitbandausbau mit einer staatlichen Förderung von über 4 Milliarden Euro, um das Ziel einer flächendeckenden Breitband-Verfügbarkeit bis 2018 zu erreichen. Der bisherige Nachteil hoher Tiefbaukosten bei der Verlegung der Glasfaserleitungen wird durch neue Verlegetechniken wie Microtrenching ausgeglichen.

Die Bandbreite des geplanten Glasfasernetzes im Münsterland soll sich auf rund 1 Gigabit pro Sekunde belaufen. Die hohe Bandbreite erlaubt die optimale Nutzung neuer Dienste wie beispielsweise Streaming, Onlinespiele, 3D-Druck, Augmented Reality oder Virtual Reality. Von dem Glasfasernetz werden Bürger, Unternehmen, die Gastronomie und Touristen profitieren.