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E-Plus testet in Kooperation mit ZTE und China Mobile eine andersartige LTE-Antenne. Ziel ist es, dem Verbraucher mehr Bandbreite für das Internet flächendeckend zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich dabei um ein Versuchsmodell einer sogenannten LTE-Beamformingantenne. Im Gegensatz zu anderen Antennen kann die Kapazität innerhalb der Funkzelle wesentlich besser ausgenutzt werden. Damit stellt die LTE-Beamformingantenne eine größere Bandbreitengerechtigkeit sicher, sodass die Verbraucher unabhängig von ihrem Standort mit höheren Geschwindigkeiten im Internet surfen können.

 

Hersteller der LTE-Beamformingantenne ist China Mobile. Für den Test hat E-Plus die Antenne auf dem eigenen Hausdach der Konzernzentrale in Düsseldorf installiert. Die LTE-Beamformingantenne basiert dabei auf acht Antennensystemen pro Basisstation. Darüber hinaus punktet der Prototyp auch in Sachen kompakter Bauweise und einfacher Installation. Die Antennentechnologie verursacht einen deutlich geringeren Platzbedarf. Der aktuell getestete Prototyp ist nur circa 50 Zentimeter hoch und damit sogar kleiner als viele herkömmliche Mobilfunkantennen.

 

Damit schafft E-Plus beste Voraussetzung für eine klassische Win-Win-Situation. Das Düsseldorfer Mobilfunkunternehmen profitiert einerseits von geringeren Netzaufbaukosten, während die Kunden sich über erheblich gerechter verteilte Datenübertragungsraten freuen können.