...

Neben den vielen Vorteilen, wie zum Beispiel der hohen Datenübertragungsraten und den deutlich geringen Latenzzeiten, hat der mobile Internetzugang mit dem neuen 4G-Mobilfunkstandard LTE (Long-Term-Evolution) auch einige Nachteile. Wie Du sicher weißt, ist eine der wesentlichen Funktionen von LTE, diejenigen Regionen mit einem Breitbandinternetzugang auszustatten, die bisher nicht mit einem DSL- oder Kabelinternetzugang versorgt waren. Das betrifft hierzulande vorrangig ländliche Gebiete, wo mittlerweile die Vorgaben der Bundesregierung jedoch weitestgehend erfüllt wurden. Erst nach Erfüllung dieser Auflagen durften die Provider in Sachen LTE auch in den Metropolen und Ballungsgebieten aktiv werden. Mittlerweile investieren Telekom, Vodafone & Co. massiv in den Ausbau des LTE-Netzes. Dennoch ist die Verfügbarkeit von LTE in Großstädten noch längst nicht flächendeckend gegeben.

 

Entsprechend übersichtlich und zum Teil noch recht teuer gestalten sich die Angebote der LTE-Tarife bei den Providern Telekom, Vodafone und o2. Da mit Sicherheit immer mehr Anbieter und Reseller auf dem LTE-Markt auftreten werden, kannst Du hier aber mittel- bis langfristig mit deutlichen Preissenkungen rechnen. Das Gleiche gilt auch für die Hardware. Wer LTE nutzen möchte, benötigt auch LTE-fähige Endgeräte. Dass das nicht immer ganz ohne Probleme vonstattengeht, zeigt das Beispiel des US-amerikanischen Herstellers Apple. Apple hat bis heute für den deutschen Markt kein Endgerät im Angebot, das den 4G-Standard unterstützt.

 

Zudem sind die theoretisch erreichbaren Übertragungsraten bei LTE von einigen Faktoren abhängig. Die Übertragungsgeschwindigkeit kann sich beispielsweise bei Unwetter verschlechtern. Auch wenn Du Dich mit Deinem Smartphone oder Tablet zu weit von der nächsten LTE-Basisstation entfernst, musst Du mit geringeren Übertragungsraten rechnen. Diese verschlechtern sich auch dann, wenn sich viele Anwender gleichzeitig in einer LTE-Funkzelle befinden.