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In zwei Lichtenauer Gewerbegebieten wird die Deutsche Telekom AG innerhalb der kommenden sieben Monate bis Oktober 2017 ein Glasfasernetz von acht Kilometern Länge aufbauen. Die Bauarbeiten beginnen in den nächsten Tagen, verlautbarte Karl-Heinz Rempe, der Regiomanager der Deutsche Telekom AG ist. Als erste Kommune in Ostwestfalen-Lippe profitiert Lichtenau von den neuen Förderprojekten.

Die Glasfaserleitungen werden in den zwei Gewerbegebieten Leihbühl und „Auf dem Hohenloh“ in Atteln verlegt. Die ansässigen Unternehmen werden nach Konzernangaben ab Oktober eine Bandbreite von bis zu 200 Megabit nutzen können. Neben den Glasfaserleitungen werden Mikrorohre verlegt und zwei Glasfasernetzverteiler installiert.

Die Verlegung der Glasfaserleitungen erfolgt in den Gehweg bereichen der Gewerbegebiet. Die FTTH-Anschlüsse erfordern vom Grundstückseigentümer eine Einverständniserklärung und müssen der Telekom den Auftrag erteilen. Die Höhe der Anschlusskosten beläuft sich auf rund 600 Euro. Der Landeszuschuss für die Kabelverlegung beträgt 238.000 Euro und die Stadt gewährte einen Zuschuss von 60.000 Euro.

Im Jahresverlauf wird der Bonner Konzern die Ortsteile Asseln, Kleinenberg und Hakenberg per FTTC mit einem Breitbandnetz ausstatten. Hier belaufen sich die Landesmittel auf rund 66.000 Euro und die Stadt Lichtenau steuert etwa 29.000 Euro Eigenmittel zum Breitbandausbau bei. Die Deutsche Telekom wird ihren Planungen zufolge im Altenautal die Orte Atteln, Husen und Henglarn per Vectoring mit Glasfaser versorgen und den Privathaushalten eine Bandbreite von bis zu 100 Megabit pro Sekunde bieten.