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Endlich reagiert die Telekom mal auf den irreführenden Begriff  „Flatrate“. Jeder Anbieter wirbt mit Flatrate und Co. Aber JEDESMAL, wenn das Datenvolumen erschöpft ist, wird gedrosselt.Jeder DSL Kunde oder auch Entertain Kunde hatte bisweilen das Problem, dass er Flatrate bestellt hat, aber nur ein gewisses Datenvolumen bekommen hat. Ärgerlich, weil beim Flatrate Saufen ja auch keiner nach dem 3ten Bier sagt:“So Jung, jetzt ist Feierabend“. Was der Anbieter verspricht, soll auch gehalten werden lautete das Urteil des Kölner Landgerichts. Plan der Telekom wird wohl künftig sein, das Produkt klar beim Namen zu nennen. Ein Produkt welches eine klar kommunizierte Volumenobergrenze aufzeigt und ein Produkt welches eine „Echte Flatrate“ hat. Der Unterschied wird sich dann aber im Preis darlegen. Wie hoch der Preis sein wird, weiß man noch nicht, doch aber gehe ich davon aus, dass es noch im erträglichen Rahmen sein wird.

Zu diesem Thema gibt es Beführworter wie auch „Gegner“. So wurde angemerkt, dass es durch aus sein kann, dass Kunden dennoch auf die von Ihnen gebuchte Flatrate pochen, und keine Begrenzung wollen. Naja, meine persönliche Meinung ist, wer Monate nicht dagegen vor gegangen ist, sah auch keinen Handlungsbedarf, erst mit der Thematisierung in den Medien würde der eine oder andere, aus meiner persönlichen Meinung heraus, Provit schlagen wollen, was aber nicht wirklich haltbar ist. Zukünftig allerdings darf und muss auch der Kunde bei gebuchter Flatrate darauf zählen können, keine Datendrosselung zu erfahren.

Was täte ich, wenn ich die Telekom wäre?

Ich persönlich wäre ganz klar GEGEN eine Drosselung. Für mich gäbe es nur drei Produkte (Was das Datenvolumen angeht):

– Gebuchtes Datenvolumen bis XYZ pro Monat –> gestaffelt hinsichtlich Datenvolumen und Preis

– Gebuchte Flatrate ohne Drosselung, schlägt sich sicherlich im Preis nieder

– On The Fly Zusatzbuchungen, falls ein Kunde am 25ten des Monats merkt, ups, mir fehlt ein wenig Datenvolumen, kann er für die fehlenden Tage des Monats variabel ein wenig Datenvolumen buchen. Entweder Preis pro Tag für X, Y oder Z Volumen pro Tag oder auch für 7 Tage.

Somit wäre das Ziel für beide Parteien (Kunden und Anbieter) eine Transparenz und auch Kalkulierbarkeit zu schaffen. Bin gespannt was die Zukunft zeigt.