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Der deutsche Kabelnetzbetreiber in den Bundesländern Hessen und Nordrhein-Westfalen und Hessen Unitymedia GmbH investiert massiv in den Glasfaser-Netzausbau. Aktuell rüstet Unitymedia das hessische Limburg an der Lahn mit Breitband-Kabelanschlüssen mit bis zu 128 Mbit/s auf. In Limburg profitieren ab dem 22.06.2012 dann rund 5.100 Haushalte von einem Triple-Play-Anschluss. Triple Play steht dabei für das gebündelte Angebot von drei Diensten: zum ersten Fernsehen, Video-on-Demand und Radio zum zweiten Telefon- und zum dritten Internetanschluss.

 

Die Triple-Play-Tarife von Unitymedia punkten nicht nur mit einem großen Leistungsumfang, sie sind auch preislich enorm attraktiv. Für einen Internetanschluss mit bis zu 32 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit und eine Internetflatrate, einer Telefonflatrate für Gespräche ins deutsche Festnetz sowie Digital TV entstehen Kosten ab 25 Euro pro Monat. Dazu kommen noch die Gebühren für einen analogen Kabelanschluss, der als Einzelnutzervertrag für 17,90 Euro monatlich erhältlich ist.

 

Laut Unitymedia ist der Glasfaser-Netzausbau zum Teil ohne Tiefbauarbeiten zu realisieren. Davon profitieren vor allem die Bürger der Stadt, für die der Ausbau damit so gut wie unbemerkt und ohne Umbaumaßnahmen an den Häusern oder Straßen vonstatten gehen kann. Die technische Aufrüstung erfolgt lediglich an den lokalen Vermittlungsknoten (CMTS: Cable Modem Termination System) sowie direkt am lokale Verteilnetzwerk beim Verbraucher, der ein neues Kabelmodem, das den neuen Breitbandübertragungsstandard EuroDOCSIS 3.0 beherrscht, benötigt.

 

Unitymedia hat nach eigenen Angaben 7,8 Millionen Haushalte und damit 90 Prozent aller Haushalte im Versorgungsgebiet bereits auf EuroDOCSIS 3.0 aufgerüstet. Mit dem neuen Breitbandübertragungsstandard EuroDOCSIS 3.0 lassen sich Geschwindigkeiten von bis zu 200 MBit/s erreichen. Unitymedia setzt weiterhin auf die „Fiber Power“: die Kraft der Glasfaser und will den Netzausbau auch 2012 maßgeblich vorantreiben. (Angaben und Preise Stand 18. Juni 2012)