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Der Glasfaser-Ausrüster Inexio plant, bis zum Jahr 2020 einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro zu erwirtschaften. Das Ziel soll durch Übernahmen und Beteiligungen an zahlreichen Ausbauprojekten erreicht werden. Das abgelaufene Geschäftsjahr 2016 war Inexio-Chef David Zimmer zufolge schwierig und mit dem Einstieg der Investmentgesellschaft Warburg Pincus kam es außerdem zu Anpassungen in der Organsation des Glasfaseranbieters. Von Warburg Pincus wurden 59 Prozent an Inexio übernommen, eine Holding gegründet und die Anteile neu verteilt.

Beim Jahresumsatz verzeichnete das Unternehmen einen Anstieg von elf Prozent auf 52,2 Millionen Euro und das Ebitda-Ergebnis kletterte um 29 Prozent auf 21,3 Millionen Euro. Das Wachstum soll im aktuellen Jahr erneut gesteigert werden und als Grundlage soll der enorme Glasfaserausbau in Deutschland bis 2018 dienen. Inexio werde sich nach Angaben des Vorstandes Thomas Klein an einer Menge Ausschreibungen beteiligen. Neben dem Ausbau von Glasfasernetzen sollen Firmenzukäufe das Wachstum ankurbeln. Der Anbieter Kommexx wurde zum Jahresende 2016 gekauft und in den kommenden drei Monaten erwartet Inexio zwei weitere Übernahmen.

Zur Zeit verfügt der Glasfaser-Ausrüster über ein Glasfasernetz mit einer Länge von mehr als 6000 Kilometern und im Saarland forcierte Inexio ebenfalls den Ausbau seines Netzes. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wurden erste Glasfaser-Projekte gelauncht. Aktuell zählt das Unternehmen in ganz Deutschland rund 220 Mitarbeiter nach 185 Mitarbeitern im Jahr 2015.