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Fast jeder 3te Haushalt in Deutschland besitzt einen Internetzugang, ob über LTE, Kabel oder DSL. Abends mal schnell ins Internet über DSL und einige Informationen ziehen oder mal kurz shoppen. Für die Nutzung des Internets zahlt der Kunde in der Regel ab ungefähr 39 Euro, diese Kosten sind gerechtfertigt. Was aber, wenn aus beruflichen oder privaten Gründen der DSL Kunde umzieht? Was passiert mit der DSL Leitung? Muss der Kunde weiterhin zahlen? In der Tat ist es sehr schwierig aus einem bestehnden Vertrag herauszukommen. Denn Freenet 1&1 und Co. lassen, was das angeht, selten mit sich reden. Somit, wenn der Kunde bereits umgezogen ist, fallen weiterhin die Kosten für Leistungen hinsichtlich Internet an, die der DSL Kunde aber nicht in Anspruch genommen hat.

 

Was aber ist die Lösung? Was sagen die Provider dazu? Die meisten Provider verargumentieren dies mit hohen Akquisekosten (Werbung etc) um einen Kunden zu gewinnen. Dieser Kunde muss letztlich 12 oder auch 24 Monate den Vertrag halten so dass sich die „Akquisekosten“ für den Provider gelohnt haben. Somit ist das Argument der Aflösung der Mindestvertragslaufzeit nicht ganz haltbar. Was aber wäre der beste Vorschlag um dem Kunden keine Doppelbelastung aufzudrücken? Aus meiner Sicht wäre die beste Lösung: Zieht der Kunde um kann den Vertrag umschreiben lassen, aber eben auf den gleichen Anbieter/Provider. Meint im Klartext: Zieht ein Kunde von A nach B, hat vorher einen Telekom Vertrag, sollte die Telekom ihm die Möglichkeit geben den gleichen Vertrag so wie er besteht mitzunehmen – ohne einen zusätzlichen Vertrag abschließen zu müssen. Sicherlich könnten gewissen Gebühren anfallen, aber dies hätte einen Vorteil für beide Parteien: Der Kunde kann seinen Vertrag ohne Doppelbelastung laufen lassen und der Provider hat einen Kunden gebunden…Dies ist sicherlich auch eine Ersparnis.