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DSL bleibt Nummer eins: Trotz, dass immer mehr Menschen beim Internetzugang auf die Power und den Speed von Kabel– oder Glasfaseranschlüssen setzen, bleibt DSL unangefochten an der Spitze. Das ist das eindeutige Ergebnis des Jahresberichts der Netzagentur. DSL-Anschlüsse verbuchen dabei einen Anteil von 86 Prozent an den Breitbandanschlüssen. Damit sind 23,4 Millionen von circa 27,3 Millionen Breitbandanschlüssen an das DSL-Netz angeschlossen. Etwa 3,6 Millionen Anschlüsse entfallen auf das Kabelnetz; die übrigen rund 0,2 Millionen auf alternative Netze. Kabelanschlüsse sind so mit einem Marktanteil von rund 13 Prozent der größte Konkurrent für DSL-Netzbetreiber, während Glasfaseranschlüsse hierzulande noch kaum Bedeutung haben – siehe dazu Artikel Glasfaser. Die Telekom, als mit Abstand führender DSL-Anbieter in Deutschland, hat dabei einen Marktanteil an Breitbandanschlüssen von rund 45 Prozent; während auf deren Wettbewerber ein Anteil von etwa 55 Prozent fällt.

 

Breitband in Europa

 

Statistiken der Europäischen Kommission zufolge sind in Europa etwa 27,2 Prozent aller Haushalte an das Breitband angeschlossen. Damit liegt Deutschland mit einer Breitbanddurchdringung von 32,7 Prozent über dem europäischen Durchschnitt – und das trotz, dass Deutschland in Sachen Breitbandmarkt als ziemlicher Spätzünder gilt.

 

Breitband-Tarifrechner

 

Wer sich über die Verfügbarkeit und Preise der einzelnen Anbieter informieren möchte, kann einen der zahlreichen Tarifrechner im Internet nutzen. Diese praktischen Online-Tools beziehen dabei nicht nur die DSL-Tarife, sondern auch Kabel- und Glasfaseranschlüsse mit ein.