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Unter den vielen Internet-Providern wird dem Nutzer eine große Auswahl geboten. Welcher allerdings der Richtige ist, erfährt man erst bei genauerer Recherche und beim Vergleich mit anderen Anbietern. Die Grundbestandteile eines DSL-Anschlusses sind bei dendirekten Anbietern prinzipiell vorhanden. Dazu zählen der Anschluss, die DSL-Hardware und eine Flatrate. Sogar der Telefonanschluss gehört mittlerweile zum Standard. Zu den großen direkten DSL-Anbietern zählen 1&1, Vodafone, Telekom, Congstar, Telefonica o2 und Tele2. Aber nicht nur die genannten Provider verfügen über eine eigene Netzinfrastruktur, auch regionale Anbieter wie M-Net oder NetCologne besitzen eine solche Voraussetzung. Preislich befinden sich die Provider weitestgehend auf Augenhöhe. Dennoch sollte eine Entscheidung nicht nur von den einzelnen Bestandteilen eines Pakets abhängig gemacht werden. Vielmehr lohnt es sich auf die Vorteile als Neukunde zu konzentrieren, da an dieser Stelle wirklich Geld gespart werden kann. Die potentiellen Kunden werden durch ansprechende Preisvorteile versucht zu überzeugen. Nicht zu vergessen sind die Boni, welche man durch die Bestellung über das Internet erhält, denn hier gibt es doch die ein oder anderen Unterschiede zwischen den einzelnen DSL-Provider. So bekommt der Neukunde beispielsweise einen 50 Euro Online-Bonus, 10% Rabatt oder ein Willkommensgeschenk in Höhe von 100 Euro. Auch eine verminderte Grundgebühr zu Beginn der Vertragslaufzeit ist typisch, ebenso wie kostenlose Hardwarekomponenten wie ein DSL-Router. Dabei wird sehr schnell deutlich, der Vergleich lohnt sich.

Neben den direkten DSL-Anbietern gibt es sogenannte DSL-Reseller, die vor einigen Jahren noch stärker verbreitet waren, jedoch heute nur noch in verminderter Zahl auftreten, da das Geschäftsmodell sich stark im Rückzug befindet. Hierbei handelt es sich um eigenständige Provider, die den DSL-Anschluss eines anderen Unternehmens, wie zum Beispiel der Telekom, mit einer eigenen Netzinfrastruktur, verkaufen. Die Abwicklung läuft dann über den Namen des Resellers und auf eigene Rechnung. Genau wie im Mobilfunksektor existieren dort die Serviceprovider, die die Produkte von o2, Telekom, Vodafone und E-plus weiter vertreiben. Im DSL-Segment gehören beispielsweise VKnet, NGI, ProNet oder rh-tec zu den Resellern. Bei einem Vertragsabschluss erhält der Kunde, für die anfallenden monatlichen Kosten des DSL-Anschlusses und den Zugang, nur noch eine Rechnung vom entsprechenden Provider. Ein klarer Vorteil des Reseller-Geschäfts ist der Spielraum in Bezug auf die Preisgestaltung. Des Weiteren kann bei einem alternativen Anbieter weiterhin Call-by-Call genutzt werden, was sehr positiv zu bewerten ist, wenn es um Gespräche ins Ausland geht. Wie bereits erwähnt ist es jedoch schwierig, passende und im Vergleich zu den direkten Providern, vor allem günstige Tarife zu finden. (Preise und Angaben Stand 18. März 2013)

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