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Das FTTH Council Europe hat das Unternehmen Deutsche Glasfaser wegen seiner besonderen Investitions- und Realisierungstätigkeit, sowie der erfolgreichen Politikarbeit mit dem FTTH-Award 2017 ausgezeichnet. Wie VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner lobt, habe das Council mit der Preisvergabe eine hervorragende Wahl getroffen. Nach Angaben von Uwe Nickel, den CEO der Deutschen Glasfaser, müsse der konsequente Ausbau vor allem auf dem Land das gemeinsame Ziel sein. Es bestünde keine Alternative darin, ausschließlich die Basisnetze mit Glasfaser auszustatten, jedoch steht dies beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur auf den Plan.

Ein klares politisches Bekenntnis für Glasfaser bis zum Haus und zum Unternehmen in Verbindung mit einem klugen Glasfaserausbaukonzept auch für 5G sei erforderlich, erklärte Grützner. Er verweist darauf, dass der Mix aus 5G und FTTH/B eine zukunftssichere Basis für den Wirtschaftsstandort Deutschland sei. Die Strategie „5G first“ weise mit noch weniger Glasfaserausbau als in den europäischen Nachbarländern, weniger Rentabilität und weniger potentiellen Kunden quasi in die falsche Richtung. Das Ergebnis könnten weiterhin veraltete Kupferkabel und Übergangstechnologien wie Vectoring sein, mit denen Bürger und Unternehmen lange zurechtkommen müssten.

Seit 2012 habe die Deutsche Glasfaser mit echten Glasfaserverbindungen bis in die einzelnen Haushalte und Unternehmen gezeigt, dass dies auch ohne staatliche Subventionen möglich sei. Laut Grützner sei dies der Weg, den Deutschland für den Weg in die Gigabit-Gesellschaft gehen müsse. Das Unternehmen Deutsche Glasfaser mit Sitz im nordrhein-westfälischen Borken hat sich auf direkte Glasfaseranschlüsse für private Haushalte und Firmen spezialisiert.