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Die Tochtergesellschaft pepcom des drittgrößten deutschen Kabelnetzbetreibers Tele Columbus wird im Auftrag der Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk GmbH in 1422 Wohnungen ein Breitbandnetz mit Glasfaseranschlüssen aufbauen. Die Bauarbeiten werden rund zehn Monate dauern und Ende 2017 abgeschlossen sein. Am 17. Februar 2017 wurde dafür zwischen der pepcom und der Wohnungsbaugesellschaft ein langfristiger Versorgungsvertrag unterschrieben.

Die Mieter werden von bis zu 400 Megabit Bandbreite im Downstream, einer Telefon-Flatrate und einem umfassenden TV-Angebot mit 40 Fernsehsendern ab Januar nächsten Jahres profitieren. Beim Aufbau des Breitbandnetzes setzt das Unternehmen auf FTTB und hierbei wird die Glasfaserleitung bis in das jeweilige Gebäude verlegt. Im Rahmen der Bauarbeiten werden Mikroröhrchen bis in die Wohnungen gezogen, damit diese später per FTTH (Fiber to the Home) mit einer Vollglasfaserverbindung versorgt werden können.

Die Glasfasertechnologie gilt heute als Basis für eine zukunftssichere Breitbandversorgung, weil sie eine Bandbreite im Gigabit-Bereich bietet und keine beschränkte Datenrate aufweist, wie es zum Beispiel bei der umstrittenen Vectoring-Technik der Fall ist.

Die pepcom Unternehmensgruppe als Teil von Tele Columbus hat ihren Sitz in Unterföhring bei München und versorgt über 750.000 Haushalte mit Hörfunk, Fernsehen und Breitband-Internet. Beim Breitbandausbau fokussiert sich der Anbieter ausschließlich auf Glasfaser, um seinen Kunden einen optimalen Breitbandzugang mit hoher Bandbreite bieten zu können. Tele Columbus ist der drittgrößte Kabelnetzbetreiber Deutschlands und versorgt 3,6 Millionen Haushalte mit seinen Diensten.